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Immer auf dem neusten Stand: in unserem Blog informieren wir Sie über aktuelle Themen in der Zahnmedizin

24.09.2019

Anti-Aging für Zähne - so bleibt ihr Lächeln jung!

Bei Anti-Aging geht es nur um die Alterserscheinungen der Haut? Von wegen! Denn nichts lässt uns älter aussehen als dunkle, schiefe oder fehlende Zähne. Gegen Verfärbungen, Abnutzungen oder Entzündungen kann aktiv etwas unternommen werden. Mit diesen Tipps wird Ihr Lächeln wieder jugendlich.

1. Die richtige Zahnpflege macht's
Kaffee, Tee, Rotwein und Zigaretten hinterlassen als Zeichen der Zeit dunkle Verfärbungen auf der Zahnoberfläche. Durch die richtige Putztechnik können Sie verhindert werden. Hartnäckige dunkle Stellen und braune Verfärbungen können bei der professionelle Zahnreinigung entfernt werden. Dabei wird mit einem Pulver-Wasser-Strahl die Oberfläche der Zähne von Belägen und Verfärbungen gereinigt und in einer anschließenden Politur versiegelt. Vor allem bei eng stehenden Zähnen und bei vorhandenen Restaurationen wie Kronen, Brücken und Implantaten kann sich vermehrt Plaque und Zahnstein bilden, der im Alleingang zu Hause nicht effektiv entfernt werden kann. Besonders bei diesen Patienten wird eine halbjährliche Intensivreinigung empfohlen. Nach der schmerzfreien professionellen Zahnreinigung werden die Zähne durch eine Intensivfluoridierung gestärkt und fühlen sich wieder glatt und sauber an.


2. Stress lässt die Zähne altern
Die Zahnhartsubstanz ist die härteste Substanz im ganzen  Körper, kann allerdings trotzdem durch Pressen und Knirschen von den Gegenzähnen abgetragen werden. Dies führt dazu, dass die Zähne langsam über die Jahre an Höhe verlieren und der Biss absinkt. Doch was hat das mit Stress zu tun? Zähnepressen ist ein Zeichen für Anspannung und wird meist durch Stress ausgelöst. Auch nächtliches Knirschen tritt häufiger bei Stress auf. Die betroffenen Patienten bemerken dies meist nicht, solange sich der Partner nicht über die nächtlichen Knirschgeräusche beschwert.
Aber warum machen abgearbeitete Zähne alt? Eine altersentsprechende, natürliche Zahnabnutzung ist vollkommen normal. Doch mit dem steigenden Stresslevel in unserer heutigen Gesellschaft gibt es immer mehr Patienten die mit 40 abgenutzte Zähne wie 60 oder 70  jährige haben. Denn durch die verminderte Zahnhöhe wirken die Frontzähne sehr kurz, der Abstand zwischen Nase und Kinn wird geringer- dies führt zu einem älteren Erscheinungsbild.
Was kann dagegen unternommen werden? Eine Knirscherschiene aus Kunststoff kann das nächtliche Abreiben der Zähne verhindern- und die Zähne voreinander schützen. Wenn die Zahnabrasion allerdings schon zu weit fortgeschritten ist, bleibt nur noch die Möglichkeit einer Bisserhöhung um wieder auf die Ausgangszahnhöhe zu kommen und das Gesicht wieder jugendlich wirken zu lassen.


3. Das Zahnfleisch verrät das wahre Alter
Durch die falsche Zahnpflege kann das Zahnfleisch in Mitleidenschaft gezogen werden und sich zurückziehen, wodurch die gelblichen Zahnhälse freiliegen. Diese sehen nicht nur unschön aus, sondern führen meist zu einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit bei Kälte und Süßem. Ursache ist meist eine Entzündung des Zahnfleisches durch unzureichende Mundhygiene oder eine zu intensive Reinigung der Zähne mit der falschen Zahnpasta und Putztechnik. Leider "wächst" das Zahnfleisch nicht wieder nach, sondern der Prozess des Zahnfleischrückganges muss durch die richtige Mundhygiene und Zahnfleischtherapie beim Zahnarzt gestoppt werden.


4. Weiße Zähne machen jung
Helle Zähne wirken jugendlich, denn die Zahnfarbe dunkelt natürlicherweise mit den Jahren nach und lässt die Zähne gelblich und 'alt' erscheinen. Zum einen sind äußere Verfärbungen daran Schuld, zum anderen wirkt das lebenslang im Inneren der Zähne produzierte Tertiärdentin gelblich und scheint durch den Zahnschmelz hindurch. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen entfernen zuverlässig Verfärbungen und ein professionelles Bleaching kann die Zahnfarbe um bis zu 3 Nuancen aufhellen.


5. Gerade Zähne verjüngen optisch
Im Alter kommt es vermehrt zum Engstand im Frontzahnbereich. Zum einen durch fehlende Retention nach kieferorthopädischer Behandlung in jungen Jahren, zum anderen durch Zahnwanderung durch den Druck von der hinteren Zähne und die Lockerung der Zähne durch Zahnfleischentzündung. Die Verschachtelung der Frontzähne führt zu einer schlechteren Mundhygiene in diesem Bereich, da die Zahnzwischenräume erschwert zu pflegen sind. Dies führt zur Entstehung von Karies zwischen den Zähnen und Entzündungen am Zahnfleisch, die im schlimmsten Fall zur Zahnlockerung führen kann. Kieferorthopädie ist heute in jedem Alter möglich und gibt den Patienten die Möglichkeit auch im hohen Alter ihr Lächeln zu verbessern. Durch die unsichtbaren Zahnspangen von Invisalign können so Fehlstellungen ganz diskret in unter einem Jahr korrigiert und die Zähne optisch verjüngt werden.


6. Lücken lassen Sie alt aussehen
Zahnlücken im sichtbaren Bereich sind durch die moderne Zahnmedizin meist schnell wieder durch ein Implantat oder eine Brücke ersetzt, so dass der Patient wieder lächeln kann. Doch auch fehlende hintere Zähne haben einen erheblichen Einfluss auf die Ausstrahlung. Durch die fehlende Auspolsterung der Wangen wirken diese eingefallen, die fehlende Bisshöhe führt zu einem kurzen unteren Gesichtsabschnitt - insgesamt hängen die Mundwinkel und lassen den Patienten älter wirken als er ist.


7. Schön heißt gesund
Schöne Zähne sind zuallererst gesunde Zähne. Dunkle Kariesstellen oder sogar Löcher wirken ungepflegt und können unbehandelt zu Zahnschmerzen führen. Durch regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt kann schon eine beginnende Karies erkannt und therapiert werden, so dass es garnicht erst zu Schmerzen kommt. Fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland hat ein hohes Risiko an Parondontits zu erkranken, eine chronische Zahnfleischentzündung die unbehandelt zu Zahnverlust führt. Diese Erkrankung muss erkannt und rechtzeitig therapiert werden und erfordert die Mitarbeit des Patienten. Denn neben regelmäßigen professionellen Zahnreinigung muss die Mundhygiene zu Hause mit Interdentalbürsten perfekt funktionieren um das Voranschreiten der Parodontitis zu stoppen. 
 



05.07.2019

Angst vor dem Zahnarzt: 5 Tipps für Angstpatienten

Hand aufs Herz: die Wenigsten freuen sich auf den Zahnarztbesuch - wir verraten unsere Top-Tipps um bei der nächsten zahnärztlichen Kontrolle nicht ins Schwitzen zu kommen.

Als aller Erstes: Durchatmen. Klingt banal, hilft aber Wunder - vor dem Griff zum Telefon um den ersten Termin zu vereinbaren, im Wartezimmer und auf dem Behandlungsstuhl. Ein tiefer Atemzug beruhigt, erdet und baut Spannungen ab. Der zweite Tipp geht an die Familie und Freunde die auf das Thema Zahnarzt angesprochen immer gerne ihre schlimmsten Erlebnisse in leuchtenden Farben schildern: Thema umschiffen, Gruselgeschichten abwürgen und die Angst nicht unnötig schüren.
Als Drittes ist es immer ratsam beim ersten Termin nur eine reine zahnärztliche Kontrolle vornehmen zu lassen. Natürlich wollen die meisten Angstpatienten, wenn Sie schonmal beim Zahnarzt sind, auch alles und das am besten auf einmal hinter sich bringen. Viel besser ist es unserer Meinung nach Step by Step langsam mit Röntgenbildern und einer Durchsicht zu beginnen und in vielen kleinen Terminen langsam mit der zahnärztlichen Behandlung zu starten. Damit kommen wir auch schon zum vierten Tipp: nicht zu viel Zeit bis zum nächsten Termin verstreichen lassen, sondern das Projekt Zähne am besten im 2- Wochen Abstand angehen. Denn viele Wochen oder sogar Monate zwischen den Terminen verlocken zum Verschieben und Absagen aus Angst, also lieber kleine Abstände wählen. Als Letztes der wohl wichtigste Ratschlag: nachdem die Behandlung abgeschlossen ist, einen Recall im 3 - 6 monatigem Abstand mit dem Zahnarzt vereinbaren, um die nächste Kontrolle nichtmehr zu verpassen und nicht zu viel Zeit ( und Angst ) zwischen sich und gesunde Zähne kommen zu lassen. 

Die richtige Zahnpflege in der Schwangerschaft - warum es so wichtig ist

Vor der Geburt gibt es soviel zu bedenken: das Wichtigste ist allerdings die eigene Gesundheit und die Ihres Kindes. Was viele Mütter nicht wissen: Ihre Zähne und Zahnfleisch haben einen großen Einfluss ihr Baby.

Weiße Zähne durch Kokosöl - was bringt Ölziehen wirklich?


Kokosöl gilt als das Wundermittel für weiße Zähne und gesundes Zahnfleisch - funktioniert das wirklich? Und brauche ich mir dann nichtmehr die Zähne zu putzen? Wir geben Antworten.

Der erste Zahnarztbesuch: wann sollte ich mit meinem Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt?

Viele Eltern sind sich unsicher: wann ist der richtige Zeitpunkt für den ersten Zahnarztbesuch mit meinem Kind und was muss ich dabei beachten? Wir geben Tipps für eine entspannte erste zahnärztliche Kontrolle für Kind und Eltern.

Gar nicht so weise: Müssen meine Weisheitszähne wirklich raus?

Die Weisheitszähne sind bei jedem Patienten anders angelegt und nicht jeder Patient muss sich seine 8.ten Zähne entfernen lassen. Wir informieren über die Risiken die mit Weisheitszähnen und deren Extraktion einhergehen.

Schaden Zigaretten meinen Zähnen?

Das Zigaretten nicht gut für die Gesundheit sind ist bekannt - doch wie wirkt sich der Tabakkonsum auf die Zähne und das Zahnfleisch aus und welche Risiken ergeben sich? Wir geben Antworten.

Sensible Zähne - was kann ich dagegen tuen?

Das erste Eis im Sommer und die Zähne ziehen: wodurch entstehen sensible Zähne und was können sie dagegen unternehmen? Wir verraten es Ihnen in unserem neuesten Blog-Post.